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Die finnische Mezzosopranistin erhielt ihr erstes Gesangsdiplom 1998 an der Sibelius Akademie in Helsinki und setzte ihr Studium bei Rudolf Piernay an der Guildhall Schoool of Music and Drama in London fort. Die mehrfache Preisträgerin nimmt derzeit nimmt sie Unterrich bei Irina Gavrilovici.
Viele Jahre war Jenny Carlstedt in Finnland freischaffend tätig und sang dort mit beinahe allen wichtigen Orchestern und Chören. Darüberhinaus hatte sie Auftritte in der Londoner Wigmore Hall ebenso wie in Deutschland und Italien, sie sang unter Helmut Rilling und Mozarts Requiem unter Peter Schreier, die Johannespassion mit Roy Goodman wie auch Paolo Carignani, Sibelius’ Kullervo unter Okko Kamu sowie Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit dem Finnischen Radio-Symphonieorchester und Lieder eines farenden Gesellen under Jukka-Pekka Saraste.
Auf CD ist sie in einer Aufnahme der zeitgenössischen Oper Katrina mit dem Finischen Radio-Symphonieorchester unter den Leitung von Petri Sakari zu hören, außerdem machte sie eine Aufnahme mit Skandinavischen Liedern, begleit von Gustav Djupsjöacka (Naxos.) Sie sang auch für das Finnische Fernsehen im Weihnachtsoratorium und der Matthäuspassion.
2001 debütierte Jenny Carlstedt an der Finnischen Nationaloper in Helsinki als Dorabella. Am gleichen Haus folgte 2002 die Uraufführung von Lars Karlssons Oper Rödhamn, mit der speziell für sie geschriebenen weiblichen Hauptpartie der Greta.
Seit der Spielzeit 2002/2003 ist Jenny Carlstedt Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, mit Partien wie Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel, Varvara in Janaceks Katja Kabanova, Dorabella in Cosi fan tutte, Siebel in Gounouds Faust, Rosina in Barbiere di Siviglia, Angelina in Rossinis Cenerentola sowie Annio in der Neuproduktion von La Clemenza di Tito, die 2006 auch am Theater an der Wien aufgeführt wurde. Weitere Produktionen in Frankfurt bis 2008: Die Zauberflöte, Elektra, Le nozze di Figaro, Il ritorno d’Ulysse (monteverdi) und Pique Dame.
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