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Petri Sakari wurde in Helsinki geboren, begann das Violinstudium mit acht Jahren und besuchte ein Jahr später das Konservatorium in Tampere, wo er auch Unterricht in Klavier und Oboe erhielt. 1974 nahm er sein Dirigierstudium auf, welches er bald darauf bei Professor Jorma Paluna an der Sibelius Akademie in Helsinki fortsetzte und 1991 mit dem Diplom abschloss. Er erhielt ebenfalls ein Diplom als Violinist. Petri Sakari besuchte die Meisterklassen von Murry Sidlin an der Aspen Music School, Franco Ferrara in Siena und Rafael Kubelik in Luzern.
Erste praktische Erfahrungen sammelte der junge Dirigent am Pult des Konservatoriumsorchesters in Tampere sowie bei Opernproduktionen der Sibelius Akademie. Nach einem Engagement beim Städtischen Orchester Vaasa im Jahre 1983 war er regelmäßiger Dirigent verschiedener finnischer Orchester wie dem Finnischen Radiosymphonieorchester, dem Symphonieorchester Lahti (Sinfonia Lahti) und dem Philharmonieorchester Turku.
Infolge seiner erfolgreichen Auslandserfahrungen wurde Petri Sakari 1988 Chefdirigent und musikalischer Leiter des Isländischen Symphonieorchesters. Nach einem Intermezzo als Erster Gastdirigent von 1993 bis 1996 erneuerte er seinen Vertrag als Chefdirigent von 1996 bis 1998. In diesen Jahren begleitete er das Orchester auf mehreren Auslandsreisen. Ab 1993 war er Musikalischer Leiter des Lohja Symphonieorchesters und erster Gastdirigent des Schwedischen Kammerorchesters von 1995 bis 1997. Seit Herbst 2000 ist er Chefdirigent des Gävle Symphonieorchesters in Schweden.
Neben allen Nordischen Ländern dirigierte Petri Sakari in Deutschland, England, Ungarn, Rumänien, Bilbao, Singapore und Mexico City, mit Orchestern wie Singapore Symphony, BBC Wales, RSO Wien, Orquesta Sinfonica de Galicia, um nur einige zu nennen. Er leitete zahlreiche Ballett- und Opernaufführungen und arbeitet regelmäßig mit der Finnischen Nationaloper in Helsinki sowie der Gothenburg Opera in Schweden zusammen.
Petri Sakaris zahlreiche Aufnahmen mit dem Isländischen Symphonieorchester wurden von der Fachpresse, einschließlich des Grammophone magazine, äußerst positiv besprochen. Besonders zu erwähnen sind die Aufnahmen aller Symphonien von Sibelius und der Werke von Leevi Mandetoja.
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