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Einer der führenden Bässe unserer Zeit wurde in Finnland geboren. In seiner Heimatstadt Turku begann Matti Salminens musikalische Ausbildung, daraufhin studierte er an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie in Italien und Deutschland.
Nach einem Festengagement an der Kölner Oper (1972-80) ist er seit 1984 Ensemblemitglied in Zürich. Zwischen 1976 und 88 sang er regelmässig bei den Bayreuther Festspielen und über dreissig Jahre bis Ende der Neunziger beim Savonlinna Opernfestival. Neben umfangreichen Gastverträgen mit den Opernhäusern in Berlin, München, Wien, Helsinki und Barcelona gastiert er heute an sämtlichen Opernhäusern der Welt, u.a. bei den Salzburger Festspielen, in Paris, an der Metropolitan Opera in New York, in Chicago und Los Angeles.
Als Konzertsänger ist Matti Salminen in allen Konzertsälen der Welt aufgetreten und hat mit den bedeutendsten Dirigenten und Orchestern gearbeitet. Sein Opernrepertoire umfasst neben den zentralen Rollen bei Wagner, Mozart und Verdi auch große russische Basspartien wie Boris Godunow, Iwan Chowansky, Iwan Susanin u.a. In der Uraufführung von Aulis Sallinens König Lear an der Finnischen Nationaloper verkörperte er im Herbst 2000 die Titelpartie, und 2003 sang er dort die eigens für ihn geschriebene Partie des Rasputin in der gleichnamigen Oper von Einojuhani Rautavaara. 2005 war er in Helsinki als Gurnemanz in einer neuen Parsifal-Inszenierung von Harry Kupfer zu erleben.
Zu Herrn Salminens neueren Verpflichtungen zählen Boris Godunov in Helsinki, Don Carlo an der Scala und in Wien, Der fliegende Holländer in München und Paris (2010), Tristan und Isolde in Mailand und am Royal Opera House in London (2009), Parsifal in Dresden, Die Zauberflöte in Zürich und Der Ring des Nibelungen in Zürich und Valencia.
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